Shoppen für den guten Zweck

AnsprechBar veranstaltete Mädelsflohmarkt in Polch


Frauen unterschiedlichen Alters schlendern gemütlich durch die mit Kleiderständern und Verkaufstischen gut gefüllten Räume des alten Polcher Krankenhauses. Sie stöbern im vielfältigen Angebot an Klamotten, Schuhen, Accessoires und Handtaschen, das die über 30 Verkäuferinnen anbieten. Viele halten testend das ein oder andere Kleidungsstück vor sich und fragen ihre Freundin: „Wäre das schön für mich?“. Wer eine Pause nach ihrer erfolgreichen Shoppingtour braucht, bedient sich am liebevoll und durch die Unterstützung der Polcher Tafel gestalteten Getränke- und Snackbar.
Diese Szenen spielten sich an einem Samstagnachmittag auf dem Mädelsflohmarkt Polch ab. Dieser wurde erstmalig von der Initiative „AnsprechBar“ veranstaltet. Und das nicht ohne Erfolg! Erschöpft aber zufrieden fassen die Organisatorinnen zusammen: „Es war ein sehr gelungener Nachmittag. Unser Konzept ist aufgegangen: Klamotten kaufen und verkaufen in entspannter Atmosphäre. Und das alles für einen guten Zweck“. „Schön war’s, ich bin voll glücklich. Ich hab´ total schöne Klamotten gefunden!“, freute sich eine Besucherin. „Und genau das war unser Ziel“, meinte Linda Morgenstern, die Ideengeberin des Marktes: „Dass man für günstiges Geld getragene Kleidung quasi untereinander tauscht, anstatt sie wegzuwerfen. Das ist gesünder für die Umwelt und auch für uns Menschen.“ „Und dass dabei gut 500 € Spenden zusammengekommen sind, die dem Frauenhaus Koblenz – Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e.V. und den Tafeln des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. zugutekommen, das freut uns ganz besonders. Denn es war für uns von Anfang an wichtig, dass wir mit unserem Flohmarkt auch andere Frauen unterstützen. Toll fanden wir, dass die Verkäuferinnen viele ihrer Sachen für die Kleiderkammer der örtlichen Tafeln gespendet haben“, so Sabrina Hörz, neben Linda Morgenstern eine weitere Ehrenamtliche, die aktiv in der Vorbereitung des Mädelsflohmarktes dabei war. Unterstützt wurden sie von Elisabeth Zenner, Dekanat Maifeld-Untermosel und Madeleine Schneider, Dekanat Rhein-Wied, beide im Team von „AnsprechBar“, sowie von Nadine Stäbe vom Ju+X Team der VG Maifeld. Shoppen für den guten Zweck – das Konzept ist aufgegangen und hat Wiederholungscharakter!